Live reviews
Einfach umwerfend dieser Musiker. Da stellt sich schnell die Frage:
Who the f... is Joe Bonamassa?
Nein im Ernst - sehr virtuos im eigenen Gitarrenspiel, eine fulminate 7-köpfige Band im Hintergrund und noch dazu sympathische, witzige Ansagen gepaart mit einem Schuß philosophscher Betrachtungen - das alles ist die Henrik Freischlader Band (wie uns auch das von Henrik mit Stolz präsentierte, innenbeleuchtete Band-Namens-Schild verriet). Alle Bandmitglieder erhielten genug Freiraum uns sich auch jeder mit einigen Soli und/oder Gesangseinlagen glänzend zu präsentieren. Sehr gelungene Mischung, wenn auch für meinen Geschmack der eine oder andere Cover-Song zu viel im Programm war - das hat Freischlader bei seinem unerschöpflichen Reservoir an eigenen Songs eigentlich gar nicht nötig.
Absoluter Höhepunkt war für mich die Zugabe mit "Desert Love", dermaßen intensiv gespielt, dass sich bei mir sofort eine Gänsehaut einstellte und einem befreundeten Gitaristen, der mit mir im Colos-Saal in Aschaffenburg war, tatsächlich ein paar Tränen liefen.
Ein Konzert, dass immer noch nachwirkt. Einfach große Klasse!